Es gibt immer wieder schöne Betrachtungen über die Welt der globalen IT-Konzerne. Diese schöne digitale neue Welt von Google, Microsoft, Apple, Amazon und Co. ist eine Falle, wie man nach ein wenig Nachdenken feststellen kann. Welche fatalen Folgen sie mit sich bringen kann, fasst Jens Berger auf den Nachdenkseiten gekonnt zusammen:

Im Essay “Ausgeschlossen aus der schönen neuen Welt” beschreibt Jens Berger auf den Nachdenkseiten sehr anschaulich, was passieren kann, wenn man sich den vermeintlich kostenlosen Diensten der IT-Monopolisten überantwortet.

Familienbilder, gekaufte Software, Filme und Musik liegen in der Cloud, selbst in moderner Hardware, wie Computer, Smartphones oder Medienplayer, sind die Ökosysteme dieser Unternehmen fest integriert. Das ist bequem für den Nutzer. Doch was passiert, wenn man aus welchen Gründen auch immer von den Herren der modernen Vernetzung aus dieser schönen neuen Welt ausgeschlossen wird?

Da reicht es manchmal schon, dass man sein Zugangskennwort dreimal falsch eingibt und – baam – ist die Tür zu. Und dann viel Spaß beim Betteln. Da kommt man leichter in einen angesagten Berliner Sceneclub. Noch schwieriger wird es, wenn man, wie auch immer, gegen die vollkommen intransparenten “Nutzungsbedingungen” verstößt.

Das geht nämlich schneller, als einem lieb ist. Man muss nur – auch unwissentlich – gegen die intransparenten „Nutzungsbedingungen“ verstoßen. Und schon ist die digitale Existenz vernichtet und auch die Folgen für die reale Existenz können vernichtend sein. Als Nutzer sind wir dem hilflos komplett ausgeliefert.

Denn das “Hausrecht” liegt bei den Monopolisten; und die lassen sich doch nichts von ihren Kunden sagen. Denn “Kunde” ist in dieser schönen neuen Welt gleichbedeutend mit “Verbraucher” oder “Konsument”. Wer sich also nicht beizeiten kundig macht, darf sich nicht wundern, wenn er verbraucht wird. Unnötig, hier auf die föderierten Alternativen hinzuweisen. Viel Spaß beim Lesen:

 

Ausgeschlossen aus der schönen neuen Welt