Bundesnachrichtendienst und CIA belauschten von 1970 bis 1993 gemeinsam die verschlüsselte Kommunikation von mehr als 100 Staaten. Das belegen bisher unveröffentlichte Dokumente, die von führenden BND- und CIA-Mitarbeitern verfasst wurden.

Die Dokumente liegen dem ZDF, der “Washington Post” und der “Rundschau” des Schweizer Fernsehens (SRF) vor, wie ein Beitrag des Magazins “Frontal 21” vom 11. Februar zeigt.

Die Dokumente zeigen, dass sich BND und CIA für ihre Abhöroperation der Schweizer Firma Crypto AG bedienten. Seit 1970 waren die beiden Geheimdienste zu je 50 Prozent Eigentümer der Firma. Das Unternehmen stellte Verschlüsselungstechnik für abhörsichere Kommunikation her und verkaufte diese weltweit. Die Kunden wussten nicht, dass BND und CIA die Technik manipulieren ließen.

Die Dokumente belegen erstmals, dass BND und CIA frühzeitig über den Sturz des chilenischen Präsidenten Allende 1973 und die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die argentinische Militärjunta informiert waren.

Den Beitrag kann man unter https://www.zdf.de/politik/frontal-21/operation-rubikon-100.html  ansehen.

Wer also noch weitere Gründe braucht, seine Kommunikation zu schützen – hier sind sie: Die 60minütige TV-Dokumentation “Geheimoperation ‘Rubikon’. Der größte Coup des BND” läuft am 18.3.2020 um 20.15 Uhr in ZDFinfo.

 

#Cryptoleaks